Glossar

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HRG-Hochschulrahmengesetz
Das Hochschulrahmengesetz (HRG) umfasst die bundesrechtlichen Regelungen der Grunds?tze des Hochschulwesens, die die Rahmenvorgaben für die Hochschulgesetze der L?nder bilden. 

Hochschulrahmengesetz

Hochschulrektorenkonferenz (HRK)
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.

In diesem Forum sind über 260 Mitgliedhochschulen organisiert und dieser Kreis vertritt deren Interessen gegenüber Politik und ?ffentlichkeit. Die HRK befasst sich mit allen im Zusammenhang mit Hochschulaufgaben stehenden Themen, wie z. B. Forschung, Lehre und Studium, wissenschaftliche Weiterbildung, Wissens- und Technologietransfer, internationale Kooperationen sowie Selbstverwaltung.

Hochschulrektorenkonferenz

Joint Degree
Ein Joint Degree ist ein Abschluss, der von mindestens zwei Hochschulen gemeinsam vergeben wird.

KMK
Die St?ndige Konferenz der Kultusminister der Bundesl?nder (KMK) ist ein Zusammenschluss der zust?ndigen Minister bzw. Senatoren aus den Bereichen Bildung und Erziehung, Hochschule und Forschung. Die Kultusministerkonferenz behandelt nach ihrer Gesch?ftsordnung ?Angelegenheiten der Bildungspolitik, der Hochschul- und Forschungspolitik sowie der Kulturpolitik von überregionaler Bedeutung mit dem Ziel einer gemeinsamen Meinungs- und Willensbildung und der Vertretung gemeinsamer Anliegen“.

Für die Aufgaben der Kultusministerkonferenz ist von Bedeutung, dass die Zust?ndigkeiten für das Bildungswesen und die Kultur nach dem Grundgesetz im Wesentlichen bei den L?ndern liegen. Eine wesentliche Aufgabe der Kultusministerkonferenz besteht deshalb darin, durch Konsens und Kooperation in ganz Deutschland für die Lernenden, Studierenden, Lehrenden und wissenschaftlich T?tigen das erreichbare H?chstma? an Mobilit?t zu sichern. Die erforderliche Koordination erfolgt in der Regel durch Empfehlungen, Vereinbarungen bzw. Staatsabkommen.

Kultusministerkonferenz

Kompetenzerwerb
Siehe Lernziel

Kompetenzorientiertes Prüfen
Die Kompetenzen, die im Rahmen eines Hochschulstudiums erworben werden sollen, sind vielf?ltig. Ebenso vielf?ltig und variabel sollten deshalb die Prüfungsformen jenseits von Klausur und Hausarbeit gestaltet sein. Innovative Prüfungsformen, in denen vor allem der Kompetenzerwerb überprüft wird, k?nnen zum Beispiel bei einem angehenden Lehrer die Gestaltung einer Seminarstunde oder in einem forschungsorientierten Modul das Verfassen eines Projektberichtes sein.

Konsekutive Studieng?nge
Konsekutive Studieng?nge bezeichnen inhaltlich aufeinander aufgebaute Bachelor- und Masterstudieng?nge. Laut § 19 Absatz 4 des HRG dürfen konsekutive Bachelor- und Masterstudieng?nge im Vollzeitstudium eine Regelstudienzeit von zusammen fünf Jahren nicht überschreiten. Kürzere bzw. l?ngere Regelstudienzeiten sind bei entsprechender studienorganisatorischer Gestaltung in Ausnahmef?llen m?glich, z.B. für Teilzeitstudieng?nge.

比分365,足球比分网zeit
Die 比分365,足球比分网zeit, ausgedrückt in Semesterwochenstunden, bezeichnet den Anteil am studentischen Workload, der durch lehrgebundene Vermittlung von Unterrichtsstoff bestimmt ist.

Lehr – und Lernformen
Neben den klassischen Lehrformen, wie Seminaren und Vorlesungen, k?nnen zur fachgerechten Wissensvermittlung auch Exkursionen, die Nutzung von eLearning Einheiten oder die Erarbeitung von exemplarischen L?sungen M?glichkeiten von Lehr- und Lernformen sein.

Lehrbericht
Einmal pro Jahr erstellt das jeweilige Studiendekanat einer Fakult?t einen nicht personenbezogenen Bericht zu Studium und Lehre als Information für den Dekan bzw. die Dekanin und den Vizepr?sidenten für Lehre und Studierende. Er wird im Fakult?tsrat vorgestellt und über das Pr?sidium der Hochschule an das bayerische Landesministerium weitergeleitet.

Lehreinheit
Lehreinheiten sind für Zwecke  der Kapazit?tsermittlung  abgegrenzte  fachliche  Einheiten,  die  ein  Lehrangebot bereitstellen. Die Abgrenzung der Lehreinheiten geht in aller Regel von F?chern aus. Eine ?bersicht der vorhandenen Lehreinheiten, sowie eine Zuordnung zu Studienf?chern und Organisationseinheiten, finden Sie im Portal.ZUV.

Lehrveranstaltungsbefragung
Basierend auf der Ordnung zur Evaluation der Otto-Friedrich-Universit?t Bamberg werden in Lehrveranstaltungen unter anderem mit Hilfe der Software EvaSys Informationen zur Qualit?tssicherung und –entwicklung von didaktischen und inhaltlichen Konzeptionen der Lehrveranstaltung erhoben. 

Leistungsnachweis
Ein Leistungsnachweis ist eine benotete oder nichtbenotete Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme an einem Modul bzw. einer Lehrveranstaltung. Leistungsnachweise k?nnen aufgrund von schriftlichen oder mündlichen Prüfungen sowie von Referaten o. ?. vergeben werden. I. d. R. muss in jedem Studiengang eine in der Prüfungsordnung vorgegebene Anzahl an Leistungsnachweisen als Voraussetzung für die Zulassung zur Zwischen- oder Abschlussprüfung vorgelegt werden.

Leistungspunkte
Leistungspunkte stellen eine quantitative Ma?einheit für den Workload der Studierenden dar. Hinter ihnen verbirgt sich der zeitliche Studienaufwand aus Pr?senzzeit und Eigenstudium für die Erbringung der erforderlichen Studien- und Prüfungsleistungen. Sie sind sozusagen die "W?hrungseinheit" zur Erlangung bestimmter Studienziele und werden nach erfolgreichem Abschluss eines Moduls (i.d.R. nach bestandener Prüfung - ohne Berücksichtigung der Noten) vergeben.

Die Angabe des studentischen Arbeitsaufwands in Leistungspunkten für Lehrveranstaltungen soll die Arbeitsbelastung der Studierenden für alle Beteiligten transparent machen und gew?hrleisten, dass das Studium ?studierbar“ ist und innerhalb der vorgegebenen Anzahl an Semestern studiert werden kann.

Lernziel
Im Vorfeld definierte Lernergebnisse (learning outcomes), die durch die erfolgreiche Teilnahme an einem Modul bzw. einer Lehrveranstaltung erlangt werden.

Zur Erh?hung der Transparenz und zur besseren Orientierung der Studierenden enthalten die Modulbeschreibungen Informationen über die angestrebten Lernziele der jeweiligen Module. Diese setzen sich aus Kenntnissen (abrufbare Fakten und Regeln, welche die Fakten im Kontext verknüpfen), Fertigkeiten und Kompetenzen (Transferwissen, Bewertung und systematisches Einsetzen von Fakten ggf. mit Weiterentwicklung) zusammen.

Master
Masterstudieng?nge k?nnen sich an ein erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium anschlie?en. Die Regelstudienzeit betr?gt zwischen zwei und vier Semester. Wird das Masterstudium berufsbegleitend durchgeführt, kann die Regelstudienzeit auch verl?ngert werden.

Nach erfolgreich abgeschlossener Masterprüfung wird der akademische Grad eines "Master of Arts" (M.A.), eines "Master of Education" (M.Ed.)  oder eines "Master of Science" (M.Sc.) verliehen.

Modularisierung
Modularisierung ist die Zusammenfassung von Stoffgebieten zu abgerundeten, in sich abgeschlossenen und mit Leistungspunkten versehenen abprüfbaren Lehr-/Lerneinheiten, den Modulen. Es bedeutet auch, Studieng?nge konsequent von den zu erreichenden Qualifizierungszielen (Lernergebnissen) her zu konzipieren und den Stellenwert und Beitrag jeder einzelnen Lehrveranstaltung im Hinblick darauf zu definieren.

Diese Operationalisierung geschieht in den Modul- und Lehrveranstaltungsbeschreibungen und hat unter Bezugnahme auf konkrete Lehr- und Lernformen stattzufinden. Stimmen Studiengangs-, Modul- und Lehrveranstaltungsziele überein, hat der Studiengang ein wesentliches strukturelles Qualit?tsmerkmal erreicht.

Modul
Module bezeichnen einen Verbund zeitlich begrenzter, in sich geschlossener, methodisch und/oder inhaltlich ausgerichteter Lehr- und Lernbl?cke, die zeitlich aufeinander folgen. Diese werden zu prüfbaren Einheiten zusammengefasst, k?nnen mehrere Veranstaltungsarten und unterschiedliche Lehr- und Lernformen beinhalten. Als Bausteine der Studieng?nge werden sie mit Blick auf die Qualifikationsziele des jeweiligen Studiengangs konzipiert.

Modulbeschreibung
Eine Modulbeschreibung - zusammengefasst in Modulhandbüchern - fasst die zentralen Informationen des Moduls zusammen. Zur Erh?hung der Transparenz und zur besseren Orientierung der Studierenden sind dabei laut Rahmenvorgaben der KMK mindestens folgende Punkte enthalten: Modulbezeichnung, ECTS-Punkte, Inhalte, Voraussetzung für die Teilnahme, Lernziel, Verwendbarkeit des Moduls, Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten, H?ufigkeit des Angebots von Modulen, Arbeitsaufwand und Dauer der Module, Lehr- und Lernformen.

Modulbezeichnung
"Modulbezeichung" ist eine strukturell ausgerichtete Namensgebung für ein bestimmtes Modul, die sowohl mit der Studien- und Prüfungsordnung übereinstimmt wie auch mit dem Modulhandbuch und der anschlie?enden Angabe im Transcript of Records (ToR).

Modulhandbuch
Ein Modulhandbuch ist ein regelm??ig aktualisiertes kommentiertes Veranstaltungsverzeichnis mit ausgewiesenen Leistungspunkten und Lernzielen für die Veranstaltungen. Es beinhaltet die Modulbeschreibungen, die Modulverantwortlichkeit, Lernziele und erwerbbare Leistungspunkte.

Modulprüfung
Ein Modul wird mit einer Modulprüfung abgeschlossen. Modulprüfungen k?nnen benotet oder nicht benotet sein. Unbenotete Modulprüfungen werden mit ?bestanden“ oder ?nicht bestanden“ bewertet.

Eine Modulprüfung kann in unterschiedlicher Form durchgeführt werden.

Ordnung zur Evaluation
Die Ordnung zur Evaluation von Lehre und Studium der Otto-Friedrich-Universit?t Bamberg regelt die Evaluationsverfahren an der Universit?t und die Datenverarbeitung von personenbezogenen Daten. Sie wurde im Sommer 2010 von den Gremien der Universit?t offiziell verabschiedet. Damit kann die Umsetzung des Evaluationskonzeptes zur Lehrveranstaltungsevaluation, welches mit dem 2007/08 eingeführten Software EvaSys begonnen hat, in einem klaren rechtlichen Rahmen als Serviceangebot auf alle Fakult?ten ausgeweitet werden.

Peer Review
Als Peer Review wird im Kontext der Qualit?tssicherung von Studieng?ngen ein Verfahren der externen Evaluation bezeichnet, n?mlich die Vor-Ort-Begehung durch externe Fachleute, die so genannten Peers. Dabei handelt es sich in der Regel um Professorinnen und Professoren, Vertreterinnen und Vertreter aus der beruflichen Praxis und Studierende. Die Auswahl erfolgt meistens aus einem Pool der jeweiligen Akkreditierungsagentur, verbunden mit einem Vetorecht der Universit?t Bamberg gegen einzelne Personen.

Pr?senzzeit
Siehe 比分365,足球比分网zeit

Programmakkreditierung
Im Zentrum der Programmakkreditierung steht die Beurteilung eines Studienganges, der von einer externen Gutachtergruppe nach vorgegebenen Regeln des Akkreditierungsrates begutachtet wird. Aufgabe des Verfahrens ist es, fachlich-inhaltliche Mindeststandards durch Beurteilung der vorgelegten Konzepte für den Studiengang festzustellen und zu überprüfen sowie Ausbildungsfunktion und Studierbarkeit zu bewerten. Die Durchführung erfolgt in Zusammenarbeit mit einer zertifizierten Akkreditierungsagentur mit dem Ziel, die Qualit?t der Bachelor- und Masterstudieng?nge zu sichern, Transparenz über das Studienangebot der Hochschulen herzustellen und nationale sowie internationale Anerkennung der Abschlüsse zu gew?hrleisten.

Programmstichprobe
Ein Verfahrenselement im Rahmen der Systemakkreditierung zur besonderen Begutachtung von Studieng?ngen mit staatlichen Reglementierungen, wie z.B. Lehramtsstudieng?ngen. Die Begutachtung in diesen Verfahren folgt den Regeln für die Akkreditierung von Studieng?ngen ohne zu selbstst?ndigen Akkreditierungsentscheidungen zu führen.

QM-Forum (bis 2014)
Das QM-Forum stellte die Weiterentwicklung des im Zuge des Bologna-Prozesses eingeführten Bachelor- und Master-Forums dar. Dieses hatte 2008 mit der weitgehend vollst?ndigen Einführung der gestuften Studieng?nge die meisten Ziele erreicht. 2014 wurde das QM-Forum vom Ausschuss für Qualit?t in Studium und Lehre abgel?st, der neben anderen seine Aufgaben übernommen hat.

Qualit?tsregelkreislauf
Der PDCA-Zyklus oder auch Demmingkreis beschreibt einen iterativen, vierphasigen Probleml?sungsprozess, der seine Ursprünge in der Qualit?tssicherung hat. PDCA steht hierbei für Plan–Do–Check–Act, was im Deutschen auch als Planen-Tun-?berprüfen-Umsetzen oder auch Planen-Umsetzen-?berprüfen-Handeln übersetzt wird.

Qualifikationsziel
Qualifikationsziele beschreiben, welche nachgewiesenen F?higkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten die Absolventinnen und Absolventen eines Studiengangs beherrschen.

Laut Akkreditierungsrat umfassen Qualifikationsziele ?fachliche und überfachliche Aspekte, insbesondere wissenschaftliche Bef?higung, die Bef?higung, eine qualifizierte Besch?ftigung aufzunehmen, die Bef?higung zum zivilgesellschaftlichen Engagement und Pers?nlichkeitsentwicklung.

Rahmenprüfungsordnung
Die Rahmenprüfungsordnung ist die rechtliche Grundlage, die Art und Ablauf von Prüfungen für die Bachelor- und Masterstudieng?nge festlegt.

Regelstudienzeit
Als Regelstudienzeit gilt die Anzahl von Semestern, die für das Absolvieren eines Studienganges bei einem regul?ren Vollzeitstudium ben?tigt wird. Innerhalb dieses Zeitraums haben Studierende den Rechtsanspruch auf Aufrechterhaltung ihres Faches an der Hochschule. Die Regelstudienzeit wird durch die Prüfungsordnung oder die Studienordnung eines Studiengangs vorgegeben, innerhalb der – recht engen – Vorgaben durch die Hochschulgesetzgebung.

Schlüsselqualifikationen
Neben der fachspezifischen Ausbildung spielen übergreifende, konzeptionelle, sprachliche und organisatorische F?higkeiten eine wichtige Rolle. Sie werden in der Literatur als "Kenntnisse, F?higkeiten und Fertigkeiten, welche nicht unmittelbaren und begrenzten Bezug zu bestimmten, disparaten praktischen T?tigkeiten erbringen, sondern vielmehr a) die Eignung für eine gro?e Zahl an Positionen und Funktionen als alternative Optionen zum gleichen Zeitpunkt, und b) die Eignung für die Bew?ltigung einer Sequenz von (meist unvorhersehbaren) ?nderungen von Anforderungen im Laufe des Lebens" beschrieben.

Stichprobe
Ein Verfahrenselement im Rahmen der Systemakkreditierung zur Messung der Effektivit?t und Effizienz des Qualit?tsmanagementsystems. Anzahl, Form und Inhalte der Stichproben werden von der Gutachtergruppe nach der ersten Begehung der Hochschule festgelegt.
Dabei handelt es sich in der Regel um eine vergleichende Untersuchung von mindestens zwei relevanten Merkmalen der Studiengangsgestaltung, der Durchführung von Studieng?ngen und der Qualit?tssicherung (z.B. das Modularisierungskonzept der Hochschule, die Vergabe von ECTS-Punkten bzw. das Prüfungssystem) in allen Studieng?ngen der Hochschule. Alternativ k?nnen auch innerhalb eines oder mehrerer Studieng?nge alle Kriterien überprüft werden.

Studienabkommen (Learning Agreement)
Das Learning Agreement (Studienabkommen) dient dazu, schon bei der Vorbereitung des Auslandsaufenthalts zu kl?ren, vereinbarte Lehrveranstaltungen, die an einer anderen Universit?t absolviert werden, an der Heimathochschule anzuerkennen. Das Learning Agreement ist für die Heimat- und die Gasthochschule sowie für den Studierenden bindend.

Studienbedingungsumfrage
Seit dem Sommersemester 2008 findet in regelm??igen Abst?nden an der Otto-Friedrich-Universit?t Bamberg eine hochschulweite Befragung der Studierenden zu ihren Studienbedingungen statt. Neben standardisierten Fragen, die eine Vergleichbarkeit über die Jahre erm?glichen, steht zudem jedes Jahr ein aktuelles Thema im Mittelpunkt. Im Jahr 2008 lag der Schwerpunkt auf der Verwendung der Studiengebühren. Im Sommersemester 2009 wurden die Studierenden in Zusammenarbeit mit dem Frauenbüro speziell zur Abschlussphase ihres Studiums und dem Thema Promotion befragt. 2010 bildet das Thema ?Studierbarkeit“ (Abstimmung von Veranstaltungsorten, Zeiten, Lehrveranstaltungen, Lehrinhalten, Prüfungen etc.) den Schwerpunkt der Befragung, die in Zusammenarbeit mit dem Bamberger Zentrum für Lehrerbildung entstand.

Studienordnung
Die Studienordnungen regeln die studiengangsbezogenen Voraussetzungen für die Zulassung zu den Prüfungen, die Prüfungsanforderungen sowie den Studienverlauf.

Studienverlaufsplan
Der Studienverlaufsplan zeigt im Detail auf, in welcher Reihenfolge die in der Prüfungsordnung vorgeschriebenen Module zu belegen sind, damit das Studium in der empfohlenen Regelstudienzeit erfolgreich abgeschlossen werden kann. Der Studienverlaufsplan wird vom betreffenden Studiengang erstellt.

Systemakkreditierung
Gegenstand der Systemakkreditierung ist im Unterschied zur Akkreditierung einzelner Studieng?nge (Programmakkreditierung) das interne Qualit?tsmanagementsystem einer Hochschule.
Mit Hilfe der Verfahrenselemente Begehungen, Stichproben zu ausgew?hlten Merkmalen und einer Reihe schriftlicher Unterlagen werden die für Studium und Lehre relevanten Strukturen und Prozesse auf das Erreichen der Qualifikationsziele und einem funktionierenden Regelkreislauf zur Qualit?tsentwicklung überprüft.

Den formalen Rahmen bilden dabei die European Standards and Guidelines for Quality Assurance in Higher Education (ESG), die Vorgaben der Kultusministerkonferenz (KMK) und die Kriterien des Akkreditierungsrates. Zur Durchführung von Systemakkreditierungen sind die vom Akkreditierungsrat zertifizierten Akkreditierungsagenturen berechtigt, welche die ?berprüfung mit Hilfe einer Gruppe von Gutachterinnen und Gutachtern durchführen.

Eine positive Systemakkreditierung bescheinigt der Hochschule für einen Zeitraum von sechs Jahren, dass ihr QM-System im Bereich von Studium und Lehre geeignet ist, das Erreichen der Qualifikationsziele und die Qualit?tsstandards ihrer Studieng?nge zu gew?hrleisten.

Task Force Evaluation
Zus?tzlich zum QM-Forum tagt die vom Vizepr?sidenten für Lehre und Studierende geleitete Task Force Evaluation, die 2007 eingerichtet wurde. Der Teilnehmerkreis besteht - ?hnlich wie beim QM-Forum und AQSL - aus den Studiendekaninnen und Studiendekanen, Vertreterinnen und Vertretern des Mittelbaus, Studierenden, Interessierten sowie den Kolleginnen und Kollegen des Qualit?tsmanagements. In der Task Force werden die Methoden und angestrebten Verfahren von Studierenden- und Lehrveranstaltungsevaluationen an der Universit?t diskutiert und weiterentwickelt.

Transcript of Records (ToR)
Das Transcript of Records (Abschrift der Studiendaten) führt die Leistungen der Studierenden in leicht verst?ndlicher und umfassender Form auf, so dass eine Vergleichbarkeit der Studienleistung zu einer anderen Hochschule problemlos erfolgen kann. Für jedes erfolgreich absolvierte Modul bzw. für jede erfolgreich absolvierte Lehrveranstaltung werden nicht nur Leistungspunkte, sondern auch die an der Gasthochschule vergebenen Noten sowie die ECTS-Grades angegeben.

Vizepr?sident für Lehre und Studierende
Die Leitung der Otto-Friedrich-Universit?t Bamberg besteht aus einem Pr?sidenten, einer Kanzlerin und drei Vizepr?sidentinnen bzw. Vizepr?sidenten, die jeweils für unterschiedliche Ressorts zust?ndig sind. Das Aufgabengebiet rund um Lehre und Studierende wird vom Vizepr?sidenten für Lehre und Studierende ausgefüllt. Er hat den Vorsitz in der Kommission für Studium und Lehre und leitet die Arbeitsgruppen Task Force Evaluation und das QM-Forum.

Seit 2018 ist Prof. Dr. phil. Frithjof Grell Vizepr?sident für Lehre und Studierende.

Virtueller Campus
Der Virtuelle Campus (VC) der Otto-Friedrich-Universit?t Bamberg basiert auf dem Lernmanagementsystem Moodle und dient der Unterstützung von Pr?senzveranstaltungen und der Vereinfachung organisatorischer Abl?ufe bei Lehrveranstaltungen, Team-, Projekt- und Gremienarbeiten. Zugleich unterstützt seine zeit- und ortsunabh?ngige Nutzung die Familienfreundlichkeit der Universit?t. 

Virtueller Campus

Workload
Der studentische Arbeitsaufwand in Zeitstunden bildet die Grundlage für die Zuordnung von Credits zu Modulen. Es gilt: 1 Credit ? 30 Stunden studentischer Arbeitsaufwand.

Bei der Ermittlung des studentischen Arbeitsaufwands werden neben dem Besuch von Veranstaltungen (Pr?senzzeit) auch die Zeiten des Eigenstudiums berücksichtigt. Dazu z?hlen die Vor- und Nachbereitungszeiten, die Prüfungsvorbereitung sowie das Anfertigen von Referaten, Haus- und Projektarbeiten und eLearning Einheiten.

Die Angabe des studentischen Arbeitsaufwands in Credits macht die Arbeitsbelastung der Studierenden für alle Beteiligten transparent und gew?hrleistet ein studierbares Studium innerhalb der vorgegebenen Anzahl an Semestern.