Aktuelle Ausschreibungen

(Die Ausschreibungen sind nach dem Datum des Fristablaufs geordnet.)

 

Ausschreibungen 2022

Stiftung der Sparkasse Bielefeld: Bielefelder Wissenschaftspreis, Frist 24.05.2022

Im Gedenken an den gro?en Bielefelder Soziologen Niklas Luhmann verleiht die Stiftung der Sparkasse Bielefeld in enger Zusammenarbeit mit der Universit?t Bielefeld und der Stadt Bielefeld seit 2004 den Bielefelder Wissenschaftspreis. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert.

Er richtet sich an Wissenschaftler*innen aus dem In- und Ausland, insbesondere aus den Gesellschafts-, Sozial- und Lebenswissenschaften. Vorschl?ge k?nnen bis sp?testens 24.05.2022 eingereicht werden.

?ber die Preistr?ger*innen entscheidet eine Jury, die sich aus namhaften Pers?nlichkeiten zusammensetzt. Den Vorsitz hat Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer (Rektor Universit?t Bielefeld).

 

VW-Stiftung: F?rderinitiative: "Perspektiven auf Reichtum", Frist: 25.05.2022

Perspektiven auf Reichtum: Die (Re-)Produktion von Reichtum

  • Fachgebiet: Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften (Federführung), Kooperation mit Natur-, Lebens-, Daten- und Technikwissenschaften m?glich
  • F?rderart: (1) internationale Kooperationsprojekte; (2) nationale Kooperationsprojekte; (3) (inter-)nationale Sommerschulen
  • bis zu 1,5 Million Euro (+ Vorbereitungsmittel); (2) bis zu 800.000 Euro; (3) bis zu 80.000 Euro
  • Projektlaufzeit für (1) und (2) bis zu 4 Jahre, für (3) bis zu 12 Monate
  • (Inter-)nationale Forschungsgruppen, inter- und transdisziplin?re Teams m?glich
  • Zusatzleistungen: F?rderung von Wissenschaftsvermittlung und Wissenschaftskommunikation

Extrem ungleiche Einkommens- und Verm?gensverh?ltnisse sind eine wiederkehrende Ursache für Konflikte und ein anhaltendes Hindernis für menschliche Entwicklung. Die wissenschaftliche Erforschung des Ph?nomens Reichtum ist daher ein zentrales Element zum Verst?ndnis gesellschaftlicher Transformationsprozesse. Mit der F?rderinitiative "Perspektiven auf Reichtum" m?chte die VolkswagenStiftung einen Perspektivwechsel initiieren von der Armutsforschung auf Facetten des Ph?nomens Reichtum.

In der ersten Ausschreibung zum Thema richtet sich der Fokus auf die Genese von Reichtum. Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Transformationsprozesse in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und der jeweils bestehenden Macht- und Herrschaftsverh?ltnisse zielt die Ausschreibung darauf ab, konzeptionelle, methodische und empirische Erkenntnisse zum Thema "(Re-)Produktion von Reichtum" zu generieren.

Stichtag für Kooperationsprojekte ist der 25. Mai 2022.

BMBF: F?rderung von Projekten zum Thema ?Regionale Kompetenzzentren der Arbeitsforschung" im Rahmen des Fachprogramms ?Zukunft der Wertsch?pfung – Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit", zweistufig, Frist 31.05.2022

Das BMBF f?rdert mit dieser F?rderrichtlinie anwendungsorientierte Verbundprojekte, die das Zusammenwirken von Hochschulen, Unternehmen, Sozialpartnern und gegebenenfalls weiteren relevanten Akteursgruppen erfordern.

Die zweite Wettbewerbsrunde widmet sich der pr?ventiven Arbeitsgestaltung, der F?rderung neuer Führungskulturen und den Kompetenzen, die den Umbau zu einer Kreislaufwirtschaft erm?glichen. Zu adressieren sind hierbei insbesondere Fragen der Arbeitsgestaltung, die für Unternehmen in der jeweiligen Region von besonderer Relevanz sind und somit betriebliche Ver?nderungen unterstützen.

Es ist vorgesehen, regionale Kompetenzzentren der Arbeitsforschung zu den nachfolgenden Themenfeldern für eine Dauer von fünf Jahren zu f?rdern. L?sungswege und Resultate müssen dabei deutlich über den gegenw?rtigen Stand von Forschung und Entwicklung hinausgehen und einen erheblichen Mehrwert für Nutzende aufweisen:

  • Arbeit flexibel und pr?ventiv gestalten
  • Innovative Führungskulturen in Unternehmen implementieren
  • Kompetenzen für die Kreislaufwirtschaft entwickeln

Voraussetzung für die F?rderung ist grunds?tzlich das Zusammenwirken von mehreren unabh?ngigen Partnern zur L?sung von gemeinsamen Forschungsaufgaben (Verbundprojekte), die den Stand der Technik deutlich übertreffen.

In der ersten Verfahrensstufe ist dem beauftragten Projekttr?ger bis sp?testens 31. Mai 2022 eine vom Einreicher der Projektskizze zwischen den Partnern abgestimmte Projektskizze mit dem Stichwort ?Kompetenzzentren der Arbeitsforschung“ in elektronischer und schriftlicher Form vorzulegen.

DFG: Nachwuchsakademie ?Versorgungsforschung", Frist: 31.05.2022

Zielgruppe sind Postdocs, deren Promotion maximal fünf Jahre zurückliegt.

Ziel ist es, bis Mitte des Jahres 2023 einen Sachbeihilfeantrag für eine F?rderung über ein Jahr bei der DFG einzureichen.                                              

Die Nachwuchsakademie soll interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus für die Versorgungsforschung relevanten Disziplinen (wie Humanmedizin, Zahnmedizin, 比分365,足球比分网, Gesundheitswissenschaft, Pflegewissenschaft, Sozialwissenschaft, ?konomie oder Rehabilitations- und Therapiewissenschaft oder ?hnliches) in einem frühen Stadium ihrer Karriere f?rdern. Die Akademie soll die Gelegenheit bieten, eine eigene Projektidee zu entwickeln, Fallstricke und Unzul?nglichkeiten in Forschungsantr?gen und im Design von Projekten zu erkennen und sich zu vernetzen. Gleichzeitig sollen individuelle Karriereverl?ufe nach der Promotion gef?rdert sowie damit letztlich auch die Standorte gest?rkt werden.

Eine Bewerbung (Projektskizze, Lebenslauf, Promotionsurkunde) für die Teilnahme an der Nachwuchsakademie ist bis zum 31. Mai 2022 einzureichen an Professor Dr. Falk Hoffmann, Department für Versorgungsforschung, Carl von Ossietzky Universit?t Oldenburg, per E-Mail zu H?nden von Imke Garten (Link auf E-Mailnwa-vf(at)uni-oldenburg.de ).

VW: Momentum - F?rderung für Erstberufene, Frist: 01.06.2022

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • F?rderart: Konzepte zur Perspektiverweiterung
  • bis zu 800.000 EUR (erste Phase); bis zu 200.000 EUR (zweite Phase)
  • 4 Jahre (erste Phase); 2 Jahre (zweite Phase)
  • Universit?tsprofessor:innen drei bis fünf (zum Stichtag 2022 einmalig bis sechs) Jahre nach Antritt ihrer ersten Lebenszeitprofessur
  • keine Projektf?rderung, Kurzantrag
  • Zusatzleistungen: F?rderung von Wissenschaftsvermittlung und –kommunikation
  • Stichtag: 01. Juni 2022

BMBF: Innovative Arbeitswelten im Mittelstand, zweistufig, Frist: 01.07.2022

Die Transformation von Wertsch?pfungssystemen berücksichtigt gleicherma?en ?konomische, ?kologische und soziale Aspekte. An vielen Stellen gehen solche Ver?nderungen einher mit der Etablierung und Weiterentwicklung von digitalen ?kosystemen, beispielsweise für die Gestaltung von Konzepten zur Kreislaufwirtschaft.

Gef?rdert werden Projekte, in denen eine neuartige Zusammenarbeit und Arbeit von Menschen mittels digitaler Werkzeuge im Vordergrund steht. Die Vorhaben sollen einen der drei priorit?ren Forschungs- und Entwicklungsbedarfe adressieren:

  1. Intelligente Bereitstellung von Wissen bei der Arbeit
  2. Flexible Formen der Zusammenarbeit von Menschen in oder zwischen Unternehmen
  3. Lebenslanger Erwerb von Kenntnissen und F?higkeiten im Unternehmen

Die zu erarbeitenden L?sungen sollen prim?r und gestalterisch auf einen Wandel der Arbeitsorganisation und -gestaltung abzielen und nicht nur einen indirekten Einfluss hierauf haben

In der ersten Verfahrensstufe ist dem Projekttr?ger bis sp?testens zum 1. Juli 2022 eine Projektskizze in elektronischer Form vorzulegen.

 

BMBF: F?rderung von Nachwuchsgruppen aus den Natur-, Informationstechnologie- und Ingenieurwissenschaften: ?Kreativer Nachwuchs forscht für die Bio?konomie, zweistufig, Frist: 15.07.2022

Gef?rdert werden Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben (FuEuI-Vorhaben) von Nachwuchsgruppen aus den Natur-, Informationstechnologie- und Ingenieurwissenschaften an Hochschulen, au?erhochschulischen Forschungseinrichtungen sowie an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft.

BMBF: F?rderung von Interventionsstudien für gesunde und nachhaltige Lebensbedingungen und Lebensweisen, zweistufig, Frist: 18.07.2022

Gef?rdert werden inter- und transdisziplin?re Verbundprojekte zur Konzeption, Entwicklung, wissenschaftlichen ?Begleitung und Evaluation von lebensweltbezogenen, methodisch hochwertigen, prospektiven Interventionsstudien. Gef?rdert wird der forschungsbezogene Mehraufwand, der dadurch entsteht, dass die Intervention im Rahmen einer Studie durchgführt wird. Die praktische Durchführung und Finanzierung der Intervention ist nicht Gegenstand der F?rderung. Die Studien sollen die Wirksamkeit von Ma?nahmen zur Verbesserung gesundheitsf?rderlicher sowie ??kologisch nachhaltiger und sozial gerechter Lebensbedingungen und Lebensweisen überprüfen. Hierzu sollen syn?ergistisch wirkende Interventionen auf Verhaltens- und Verh?ltnisebene wissenschaftlich evaluiert werden.

Bundesministerium für Bildung und Forschung: F?rderung von Forschungsprojekten zum Thema "Nicht-staatliche Hochschulen", zweistufig, Frist: 02.08.2022

Diese F?rderma?nahme ist dem BMBF1-F?rderschwerpunkt ?Wissenschafts- und Hochschulforschung (WiHo)“ zugeordnet.


F?rderziel:
Unmittelbares F?rderziel ist es, die bestehenden Defizite an wissenschaftlich belastbarem Wissen über nicht-staatliche Hochschulen, das über deskriptive Darlegungen hinausreicht und üblicherweise in anwendungsnahen Forschungsarbeiten generiert wird, zu verringern. Es sollen u. a. das nicht-staatliche Segment des Hochschulsystems pr?gende Kenngr??en und Trends, den einzelnen Handlungsfeldern/Aufgabenbereichen zugrunde liegende Konzepte und Handlungslogiken identifiziert, etwaige Rückwirkungen auf die nationale Wissenschaft insgesamt und auch ihre gesamtgesellschaftliche Bedeutung thematisiert werden.

Fritz-Thyssen-Stiftung: ThyssenLesezeit, Frist: 31.08.2022

Die ThyssenLesezeit ist ein auf besonders stark im Wissenschaftssystem eingebundene Funktionstr?gerinnen und -tr?ger zugeschnittenes F?rderformat.

Die ThyssenLesezeit unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die z. B. nach einem Rektorat, Dekanat oder der Leitung eines gro?en Forschungsprojektes oder Forschungsverbundes wieder in Lehre und Forschung zurückkehren wollen, und f?rdert zugleich den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Die ThyssenLesezeit erm?glicht nach der Beendigung administrativer Verpflichtungen eine sechsmonatige Freistellung, um die eigene Forschungst?tigkeit zügig vertieft wieder aufnehmen und die für das jeweilige Fachgebiet relevante Literatur intensiv rezipieren zu k?nnen. Die Fritz Thyssen Stiftung finanziert in dieser Zeit eine Lehrstuhlvertretung.

Die ThyssenLesezeit wird einmal j?hrlich an Professorinnen und Professoren aus den 比分365,足球比分网 Sozialwissenschaften an deutschen Universit?ten vergeben. Die F?rderung wird durch eine Jury vergeben, der Professor Christoph Markschies vorsteht und der des Weiteren die Professorin Julika Griem und die Professoren Jens Beckert, Christoph M?llers und Peter Strohschneider angeh?ren.

Antr?ge bis zum 31.08.2022

 

VW-Stiftung: Pioniervorhaben: Impulse für das Wissenschaftssystem, Frist 31.10.2022

Pioniervorhaben: Impulse für das Wissenschaftssystem

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • F?rderart: zielgerichtete Impulse für das (deutsche) Wissenschaftssystem
  • bis zu 500.000 EUR
  • max. 3 Jahre
  • Promovierte Wissenschaftler:innen und Wissenschaftsmanager:innen an deutschen Universit?ten oder Forschungseinrichtungen; Kooperationsvorhaben

Die Stiftung m?chte mit diesem F?rderangebot Experimentierr?ume für grunds?tzliche Neuerungen und wesentliche Verbesserungen in Bereichen des deutschen Wissenschaftssystems schaffen. Dazu sollen vielversprechende Ideen für Pioniervorhaben aus der wissenschaftlichen Community aufgegriffen und gef?rdert werden. Die Stiftung verfolgt mit diesem F?rderangebot das Ziel, Strukturen des deutschen Wissenschaftssystems in einer Weise zu beeinflussen, dass

  • das System innovationsf?higer wird;
  • im System Wettbewerb und Kooperation ausbalanciert werden;
  • das System resilienter und anpassungsf?higer an aktuelle Entwicklungen wird.

Es sollen daher Wissenschaftler:innen und Wissenschaftsmanager:innen angesprochen werden, die dieses Ziel teilen und mit einem fokussierten Pioniervorhaben in einem Teilbereich des deutschen Wissenschaftssystem zu einem oder mehreren dieser Aspekte neuartige Impulse geben und Strukturen gestalten wollen. Ein Vorhaben kann sich dabei auf jeden Aspekt des Wissenschaftssystems, wie z.B. Forschung, Lehre, Transfer, Governance und Administration beziehen.

Einreichungstermine sind:

  • 31. M?rz 2022
  • 31. Oktober 2022
  • 31. M?rz 2023

https://www.volkswagenstiftung.de/unsere-foerderung/unser-foerderangebot-im-ueberblick/pioniervorhaben-impulse-f%C3%BCr-das-wissenschaftssystem

 

BMBF: ?Frauen in Wissenschaft, Forschung und Innovation: Leistungen und Potenziale sichtbar machen, Sichtbarkeit strukturell verankern“ (?Innovative Frauen im Fokus“), Frist: 30.11.2022

Gef?rdert werden Forschungsprojekte und Umsetzungsma?nahmen, die Frauen in Wissenschaft, Forschung und ?Innovation durch mehr Sichtbarkeit als Leistungstr?gerinnen st?rken und/oder als Rollenvorbilder bekannt machen, die die Repr?sentanz von Frauen erh?hen, die zugrundeliegenden Mechanismen untersuchen bzw. die Umsetzung von entsprechenden Forschungsergebnissen unterstützen und somit den in Nummer 1.1 dieser F?rderrichtlinie genannten Zielen dienen. Insbesondere sollen auch Wissenschafts-Praxis-Dialoge und innovative informationstechnische Pr?sentationsmethoden und -formate genutzt werden, um die Leistungen und Erfolge von Frauen zu würdigen und Ma?nahmen zur Erh?hung ihrer Sichtbarkeit und Repr?sentanz strukturell zu verankern.

F?rderf?hig sind z. B.:

  • Ma?nahmen mit Modellcharakter zur Erh?hung der Sichtbarkeit von Frauen in Wissenschaft, Forschung/Entwicklung und Innovation;
  • Projekte, die Strukturbedingungen und Mechanismen untersuchen, die die Sichtbarkeit von Frauen und ihren Leistungen in verschiedenen Disziplinen und Forschungsbereichen verhindern bzw. gew?hrleisten (inklusive der Entwicklung von geeigneten Organisations- und Managementmodellen sowie Prozessen des Innovationsmanagements);
  • Forschungs- und Umsetzungsprojekte zur wissenschaftlichen Zitations- und Publikationspraxis, z. B. zum sogenannten ?Gender Citation Gap“, zum Publikationsverhalten von Frauen im Hinblick auf Open Access- und High-Level-Publikationen oder zu Kanonisierungspraktiken in Forschung und Lehre;
  • Ma?nahmen, die z. B. durch Sichtbarmachung von Rollenvorbildern gendersensible Identifizierungs- und Orientierungsangebote zur Berufs- und Karrieregestaltung zur Verfügung stellen, diese in geeigneter Weise strukturell verankern und so zur Erh?hung der Repr?sentanz von Frauen in der Wissenschafts- und Innovationskultur beitragen;
  • Projekte zur Anbahnung oder St?rkung der Zusammenarbeit von wissenschaftlichen und medienschaffenden Einrichtungen, z. B. im Hinblick auf (gender-)wissenschaftliche Beratungsangebote zur gendergerechten Darstellung von Frauen, auch als Leistungstr?gerinnen und Führungspers?nlichkeiten, in Film und Fernsehen oder im Hinblick auf die Nutzung von Fachexpertise zu Zukunftsfragen oder globalen Krisen in der Berichterstattung;
  • Forschungs- und Umsetzungsprojekte, die die innovativen Leistungen und Erfolge bisher nicht oder wenig bekannter Frauen untersuchen und/oder medial aufbereiten;
  • Forschungs- und Umsetzungsprojekte, die die (Unter-)Repr?sentanz von Frauen als Leistungstr?gerinnen in Wissenschaft, Forschung und Innovation, in den Akademien und Fachgesellschaften sowie in den (sozialen) Medien untersuchen oder einen Beitrag dazu leisten, ihre Repr?sentanz in digitalen Kommunikationsformaten zu erh?hen (inklusive der Darstellung von Frauen in digital frei verfügbaren Wissensportalen/Online-Enzyklop?dien sowie der Steigerung der aktiven Mitwirkung von Frauen in diesem Bereich, z. B. im Rahmen von Citizen Science);
  • Forschungsprojekte zu den geschlechtsspezifischen Wirkungen der durch erh?hte Sichtbarkeit verst?rkten Exponiertheit, z. B. wenn Frauen in der ?ffentlichkeit stehen oder Führungs-, Gestaltungs- und Entscheidungspositionen innehaben;
  • ?ffentlichkeitswirksame Ma?nahmen zum Themenfeld ?Sichtbarkeit von Frauen“ in allen Fachgebieten der Wissenschaft, Forschung und Innovation, die eine erhebliche, idealerweise überregionale und bundesweite, Breitenwirkung entfalten;
  • weitere Forschungsprojekte und innovative Ma?nahmen, die die Zielstellungen dieser F?rderrichtlinie aufgreifen.

https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-3223.html

F?rderantr?ge für die Forschungs- und Umsetzungsvorhaben bis sp?testens 31. Dezember 2020, 30. November 2021 und 30. November 2022 in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen.

 

Ausschreibungen 2023

VW-Stiftung: Pioniervorhaben: Impulse für das Wissenschaftssystem, Frist 31.03.2023

Pioniervorhaben: Impulse für das Wissenschaftssystem

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • F?rderart: zielgerichtete Impulse für das (deutsche) Wissenschaftssystem
  • bis zu 500.000 EUR
  • max. 3 Jahre
  • Promovierte Wissenschaftler:innen und Wissenschaftsmanager:innen an deutschen Universit?ten oder Forschungseinrichtungen; Kooperationsvorhaben

Die Stiftung m?chte mit diesem F?rderangebot Experimentierr?ume für grunds?tzliche Neuerungen und wesentliche Verbesserungen in Bereichen des deutschen Wissenschaftssystems schaffen. Dazu sollen vielversprechende Ideen für Pioniervorhaben aus der wissenschaftlichen Community aufgegriffen und gef?rdert werden. Die Stiftung verfolgt mit diesem F?rderangebot das Ziel, Strukturen des deutschen Wissenschaftssystems in einer Weise zu beeinflussen, dass

  • das System innovationsf?higer wird;
  • im System Wettbewerb und Kooperation ausbalanciert werden;
  • das System resilienter und anpassungsf?higer an aktuelle Entwicklungen wird.

Es sollen daher Wissenschaftler:innen und Wissenschaftsmanager:innen angesprochen werden, die dieses Ziel teilen und mit einem fokussierten Pioniervorhaben in einem Teilbereich des deutschen Wissenschaftssystem zu einem oder mehreren dieser Aspekte neuartige Impulse geben und Strukturen gestalten wollen. Ein Vorhaben kann sich dabei auf jeden Aspekt des Wissenschaftssystems, wie z.B. Forschung, Lehre, Transfer, Governance und Administration beziehen.

Einreichungstermin:

  • 31. M?rz 2023

https://www.volkswagenstiftung.de/unsere-foerderung/unser-foerderangebot-im-ueberblick/pioniervorhaben-impulse-f%C3%BCr-das-wissenschaftssystem

 

Ausschreibungen j?hrlich, wiederkehrend, jederzeit

Elitenetzwerk Bayern: Promotionsf?rderprogramm des Freistaats Bayern - Marianne-Plehn-Programm, Bewerbung jederzeit

Marianne-Plehn-Programm: F?rdermodell für Promovierende in Bayern

Programmziel

Promotionsstipendiatinnen und -stipendiaten der Studienstiftung, die an einer bayerischen Hochschule promovieren oder dieses vorhaben, k?nnen eine eigene Viertelstelle selbst einwerben und sich mit dieser an einer frei w?hlbaren staatlichen, kirchlichen oder staatlich anerkannten bayerischen Hochschule ansiedeln. Mit diesem Modell er?ffnen sich die Vorteile einer Kombination von Stipendium und Stelle, unabh?ngig von eventuell verfügbaren Mitteln für eine solche Stelle seitens der einzelnen Hochschule bzw. des betreffenden Fachbereichs oder Lehrstuhls.

Programmbeschreibung

Die Promotionsstipendien der Studienstiftung bieten ein hohes Ma? an Flexibilit?t bei der Ausgestaltung individueller Wege hin zur Promotion. Sie erm?glichen wertvolle Freir?ume bei der Wahl von Thema und Betreuung sowie ein hohes Zeitbudget für die wissenschaftliche Arbeit am Dissertationsprojekt. Gleichzeitig steht allen Promotionsstipendiatinnen und -stipendiaten der Studienstiftung die M?glichkeit offen, ihr Stipendium mit einer Viertelstelle im Bereich von Forschung und Lehre zu kombinieren. Eine solche institutionelle Einbindung bietet die Gelegenheit, in einem klar umgrenzten Umfang wichtige akademische Lehr- und Verwaltungserfahrung zu sammeln, und er?ffnet darüber hinaus den Zugang zu den staatlichen Sozialversicherungssystemen.

Das Marianne-Plehn-Programm bietet die Finanzierung einer zus?tzlichen Viertelstelle nach TVL E13 sowie ein begleitendes Exzellenzprogramm. Es geh?rt als neue F?rderlinie zum Elitenetzwerk Bayern, das Auswahlverfahren und die Durchführung des Programms obliegen der Studienstiftung. Namensgeberin ist die Biologin Marianne Plehn, die als erste Frau an einer bayerischen Universit?t den Professorinnentitel erhielt.

Im Rahmen des Programms k?nnen Promotionsstipendiatinnen und -stipendiaten der Studienstiftung, die an einer bayerischen Hochschule promovieren oder dieses vorhaben, eine eigene Viertelstelle selbst einwerben und sich mit dieser an einer frei w?hlbaren staatlichen, kirchlichen oder staatlich anerkannten bayerischen Hochschule ansiedeln. Mit diesem Modell er?ffnen sich die Vorteile einer Kombination von Stipendium und Stelle, unabh?ngig von eventuell verfügbaren Mitteln für eine solche Stelle seitens der einzelnen Hochschule bzw. des betreffenden Fachbereichs oder Lehrstuhls. Der Freistaat Bayern plant den Vollausbau des neuen Programms mit rund 100 Viertelstellen für die Kombination mit Stipendien der Studienstiftung.

Bewerbungsvoraussetzungen und Zeitpunkt der Bewerbung

Eine Bewerbung für das Marianne-Plehn-Programm kann gleichzeitig mit oder nach einer Bewerbung um die Promotionsf?rderung der Studienstiftung erfolgen, sp?testens innerhalb von zw?lf Monaten nach Antritt der Promotionsf?rderung der Studienstiftung. Eine Aufnahme in die Promotionsf?rderung der Studienstiftung ist Voraussetzung für die Aufnahme in das Marianne-Plehn-Programm. Die Promotion der Bewerberinnen und Bewerber muss an einer bayerischen Hochschule erfolgen. Die beantragte Stelle ist innerhalb Bayerns frei portabel. Sie kann, muss aber nicht am Lehrstuhl bzw. Department/Fachbereich der Betreuerin oder des Betreuers der Promotion angesiedelt sein. Angetreten werden muss sie innerhalb von sechs Monaten nach F?rderzusage für das Marianne-Plehn-Programm, frühestens einsetzen kann sie mit dem Start des Promotionsstipendiums.

Die Laufzeit der aus Mitteln des Freistaats Bayern finanzierten Viertelstelle orientiert sich an der voraussichtlichen Laufzeit des Promotionsstipendiums.

Für eine erfolgreiche Bewerbung erwarten wir:

  • Die dokumentierte Bereitschaft eines Fachbereichs/eines Lehrstuhls an einer bayerischen Hochschule, die von der Bewerberin oder dem Bewerber beantragte Viertelstelle bei sich anzusiedeln
  • Positive Synergieeffekte für das Dissertationsprojekt und/oder für die Qualifikation der oder des Promovierenden über die Ausgestaltung der beantragten Viertelstelle
  • Einen gegenüber den bislang bestehenden Rahmenbedingungen / M?glichkeiten klar erkennbaren Mehrwert der beantragten Viertelstelle mit Blick auf das Dissertationsprojekt und / oder die Qualifikation der oder des Promovierenden
  • Die Einbindung der Viertelstelle in ein wissenschaftlich anregendes Umfeld

Eine F?rderung durch das Marianne-Plehn-Programm schlie?t neben dem Promotionsstipendium der Studienstiftung andere Finanzierungsformen aus; dies betrifft insbesondere Promotionsstipendien anderer Institutionen, zus?tzliche Stellen innerhalb oder au?erhalb von Forschung und Lehre sowie eine Aufstockung der Viertelstelle des Marianne-Plehn-Programms.

Bewerbungszeitraum

Jederzeit werden Bewerbungen für die Promotionsf?rderung entgegengenommen. Die erste Auswahlstufe (Vorauswahl) dauert etwa vier Wochen. Wenn Sie diese erfolgreich durchlaufen haben, müssen Sie für die zweite Stufe (Hauptauswahl) mit etwa drei bis fünf Monaten rechnen. Im Einzelfall k?nnen Bewerbungsverfahren auch kürzer oder l?nger dauern.

Eine Bewerbung für das Marianne-Plehn-Programm kann gleichzeitig mit oder nach einer Bewerbung um die Promotionsf?rderung der Studienstiftung erfolgen, sp?testens innerhalb von zw?lf Monaten nach Antritt der Promotionsf?rderung der Studienstiftung.

BMBF: F?rderung von Projekten zum Thema ?START-interaktiv: Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualit?t", Fristen: j?hrlich 15.01. und 15.07.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will das Ideen-/Innovationspotenzial von Start-ups im Bereich Spitzenforschung zu interaktiven Technologien für Gesundheit und Lebensqualit?t st?rken und für Wirtschaft und Gesellschaft besser nutzbar machen.

  • Zum einen sollen die Chancen für die Gründung von Start-ups durch gezielte F?rderung geeigneter Forschungsteams bereits an Hochschulen und -Forschungseinrichtungen verbessert werden (Modul 1).
  • Zum anderen sollen bereits gegründete junge Start-ups bei risikoreicher vorwettbewerblicher Forschung und Entwicklung (FuE) passgenau gef?rdert werden (Modul 2).

Gef?rdert werden FuE-Vorhaben aus dem Bereich der interaktiven Technologien für Gesundheit und Lebensqualit?t, deren Forschungsthemen in den folgenden zwei Forschungsfeldern des Forschungsprogramms ?Miteinander durch Innovation“ liegen:

  • Digital unterstützte Gesundheit und Pflege
  • Lebenswerte R?ume: smart, nachhaltig und innovativ

Einreichungs-/Vorlagefrist für Projektskizzen der Module 1 und 2 sind j?hrlich jeweils der 15. Januar und der 15. Juli.

 

BMBF: Bekanntmachung - Anwender - Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit II, Einreichung fortlaufend, Bewertungsstichtage: 31. Juli 2018 bis 31. Juli 2022

Gegenstand der F?rderung sind direkt durch den Anwender initiierte und koordinierte Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Wesentliches Ziel der BMBF-F?rderung ist die St?rkung der Anwender-Position in Forschungsprojekten. Um dies zu erreichen, ist im Rahmen dieser F?rderrichtlinien ein weites Spektrum von Aktivit?ten f?rderf?hig – von der anwendungsbezogenen Erforschung neuer Technologien und Konzepte bis hin zur Weiterentwicklung und Qualifizierung vorhandener L?sungen für spezifische, bisher nicht abgedeckte Anwendungsbereiche.

Die praxisnahe Verifizierung, Validierung und Demonstration der Forschungsergebnisse, etwa durch wissenschaftlich begleitete Feldversuche oder vorkommerzielle Praxistests, sind dabei wichtige Aspekte. Ziel ist es, die Funktionsf?higkeit sowie das Unterstützungspotenzial der Projektergebnisse unter realistischen Einsatzbedingungen zu erproben, ohne dass es zu einer Verzerrung des Marktes kommt. Eine sich an die Erprobung anschlie?ende Produktentwicklung ist daher ausdrücklich nicht Gegenstand der F?rderung.

Es k?nnen zum Beispiel folgende Themen aufgegriffen werden:

  • Schutz und Rettung von Menschen, nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr, Katastrophenschutz,
  • Kriminalit?tspr?vention, polizeiliche Gefahrenabwehr,
  • Schutz kritischer Infrastrukturen, Versorgungssicherheit,
  • Schutz vor Terrorismus,
  • Detektion von Gefahrstoffen,
  • übergreifende Themen, wie etwa innovative Sicherheitsdienstleistungen, Organisationskonzepte, Modelle zur Aus-, Fort- und Weiterbildung und Migration.

F?rderungswürdig sind Verbundprojekte, die von einem Anwender gemeinsam mit einer Forschungseinrichtung oder einem Unternehmen durchgeführt werden. "Anwender – Innovativ" stellt den Anwender ins Zentrum eines Projektvorschlags. Das hei?t, die entsprechende Idee stammt vom Anwender und wird gemeinsam mit einem oder maximal zwei Projektpartnern aus der Forschung und/oder Industrie erforscht. Der Nutzen des Vorhabens muss in erster Linie den Anwendern zugutekommen.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Die Projektskizzen k?nnen jederzeit eingereicht werden. Bewertungsstichtage sind:

  • 31. Juli 2018,
  • 31. Januar 2019,
  • 31. Juli 2019,
  • 31. Januar 2020,
  • 31. Juli 2020,
  • 31. Januar 2021,
  • 31. Juli 2021,
  • 31. Januar 2022,
  • 31. Juli 2022.

Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, Frist: j?hrlich

Der "Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes" wird von der DFG ausgeschrieben. Dieser mit 50.000 dotierte, pers?nliche Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in hervorragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die ?ffentlichkeit bemüht haben.

Die Vorschl?ge aus unterschiedlichen Fachgebieten werden nach den Kriterien Relevanz, Zielgruppe, Originalit?t und Nachhaltigkeit von einer Jury, bestehend aus Wissenschaftsjournalisten, Kommunikations- und PR-Fachleuten, beurteilt. Die DFG nennt dem Stifterverband den von der Jury gew?hlten Preistr?ger.

Der Communicator-Preis ist in Form eines Hologramms vom K?lner Maler und Medienkünstler Michael Bleyenberg gestaltet worden. Ein "Sandwich" aus Spiegel und Glas schlie?t eine holographisch belichtete Folie ein und ruht in einem Sockel aus massivem Acrylglas, mit dem Namen des Preistr?gers.

 

Informationen und Bewerbung:

https://www.stifterverband.org/pressemitteilungen/2019_10_02_communicator-preis

https://www.dfg.de/foerderung/programme/preise/communicator_preis/formulare_merkblaetter/index.jsp

VW-Stiftung: Termine für Symposienwochen

Ziel der Initiative

Mit der F?rderinitiative "Symposien" unterstützt die Stiftung Veranstaltungen aller Fachgebiete, die zum Ziel haben, neue wissenschaftliche Ideen und Forschungsans?tze zu behandeln. Hierzu k?nnen innovative Veranstaltungs- und Austauschformate sowie neue Instrumente zur Unterstützung der Interaktion und Vernetzung der Teilnehmenden genutzt und erprobt werden.

F?rderangebot 

Unterstützt werden themenoffene Symposien und Workshops (in der Regel bis zu 50 Personen). Grundvoraussetzungen sind

  • eine aussagekr?ftige wissenschaftliche Fragestellung,
  • ein interdisziplin?rer und internationaler Kontext,
  • eine aktive Beteiligung von Promovierenden und Post-Docs,
  • eine signifikante Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen sowohl unter den Vortragenden als auch den Teilnehmenden.

Die durch die VolkswagenStiftung gef?rderten Symposien und Workshops finden im Tagungszentrum Xplanatorium Schloss Herrenhausen in Hannover im Rahmen der "Symposienwochen" statt, hier finden Sie die Termine der Symposienwochen.

Die VolkswagenStiftung bietet für die F?rderung von Symposien und Workshops feste Termine im Rahmen ihrer "Symposienwochen" an.

Falls sich Ihre Planungen unter keinen Umst?nden mit den angebotenen Terminen in ?bereinstimmung bringen lassen, kann in Ausnahmef?llen geprüft werden, ob Ihr Wunschtermin im Schloss Herrenhausen noch verfügbar ist. Hierfür kann jedoch keine Garantie übernommen werden. Wir bitten Sie deshalb, Ihre Veranstaltung m?glichst im Rahmen der angebotenen Termine zu planen.

Termine für 2021

  • 22. bis 24. September 2021
  • 06. bis 08. Oktober 2021
  • 20. bis 22. Oktober 2021

Termine für 2022

  • 06. bis 08. Juli 2022
  • 20. bis 22. Juli 2022
  • 28. bis 30. September 2022
  • 05. bis 07. Oktober 2022
  • 02. bis 04. November 2022

Themenwoche "Wissenschaftsethik. Aktuelle Herausforderungen, M?glichkeiten und Grenzen"

Im Rahmen der F?rderinitiative "Symposien" findet 2021 erstmalig eine Ausschreibung zu einer Themenwoche statt, bei der drei bis vier Symposien aus demselben Themenbereich gef?rdert und in einer gemeinsamen Symposienwoche zusammengeführt werden.

Die Themenwoche findet vom 01. bis 03. Juni 2022 statt, zum Thema "Wissenschaftsethik. Aktuelle Herausforderungen, M?glichkeiten und Grenzen". Weitere Informationen sowie Details zur Ausschreibung finden sich auf der Seite der Themenwoche "Wissenschaftsethik".
 

BMAS: F?rderrichtlinie zur ?F?rderung der Forschung und Lehre im Bereich der Sozialpolitik“

Das BMAS f?rdert die Sozialpolitikforschung im Kontext der Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaft. Mit diesem Ansatz wird der traditionell interdisziplin?ren Verankerung der Sozialpolitikforschung in Deutschland Rechnung getragen.
F?rderungswürdige Themen sind die wissenschaftliche Erforschung

  • der Eigenarten des deutschen Sozialstaats, auch im Vergleich zu sozialen Sicherungssystemen in anderen L?ndern
  • der Herausforderungen für Arbeitsmarkt-, Ausbildungs- und Sozialsysteme durch Ver?nderungen in Gesellschaft und
  • Arbeitswelt
  • der Anpassung der sozialen Sicherungssysteme an neue Herausforderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt sowie
  • der Auswirkungen von sozial- und arbeitsmarktpolitischen Reformen.

Gef?rdert werden:

a) Projekte

  • die dazu dienen, verschiedene Institutionen im Bereich der Sozialpolitikforschung bundesweit zu vernetzen mit dem Ziel, den wissenschaftlichen Austausch zu unterstützen und Synergien nutzbar zu machen;
  • in deren Rahmen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft neue Fragestellungen zu gesellschaftlich relevanten Themen auf innovative Weise bearbeitet werden;
  • die in den in Nummer 1.1 genannten Themenbereich fallen und darüber hinaus dazu beitragen k?nnen, der Sozialpolitikforschung in Deutschland neue inhaltliche und methodische Impulse zu geben.

b) Promotion

  • für Doktoranden mit Pr?dikatsexamen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaften, die eine Promotion zu einem sozialpolitischen Thema im Rahmen des genannten Themenbereichs anstreben.

c) Stiftungsprofessuren

  • in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft.

Das F?rderverfahren ist zweistufig angelegt. Zun?chst erfolgt im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens die Einreichung von kurzen Projektskizzen, die auf Plausibilit?t und grunds?tzliche Geeignetheit geprüft werden. Die Antragsteller, deren Skizzen für grunds?tzlich f?rderf?hig erachtet werden, k?nnen dann in einem zweiten Verfahrensschritt f?rmliche F?rderantr?ge (ausführliche Vorhabenbeschreibung und Formantrag) einreichen. Die F?rderentscheidung wird vom BMAS unter Berücksichtigung des Votums des wissenschaftlichen Beirats getroffen.

Es ist keine Deadline in der Bekanntmachung genannt.

F?rderrichtlinie

DFG: Wissenschaftler als Flüchtlinge - Mitarbeit in Forschungsprojekten erleichtern

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft m?chte geflohenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Mitarbeit in Forschungsprojekten erleichtern.

Kern des Ma?nahmenbündels ist das Angebot, dass alle Leiterinnen und Leiter DFG-gef?rderter Projekte sowie die Hochschulen selbst Zusatzantr?ge stellen k?nnen, um qualifizierte Flüchtlinge - angehende oder promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler - in bereits gef?rderte DFG-Projekte einzubinden. Die Zusatzantr?ge k?nnen auf alle Mittel gerichtet sein, die eine Einbindung der Flüchtlinge in das Projekt erm?glichen. Hierzu z?hlen insbesondere Gastmittel oder auch Personalstellen. Für die Einbindung von wissenschaftlich ausgewiesenen Personen eignet sich darüber hinaus vor allem das Mercator Modul.

Die Antr?ge k?nnen jederzeit formlos gestellt werden und sollten den Umfang von fünf Seiten (ohne CV und Literaturverzeichnis) nicht überschreiten.

Weitere Informationen k?nnen Sie dem beigefügten Dokument entnehmen oder den Seiten der DFG:

www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2015/info_wissenschaft_15_82/index.html

BayFrance: Bayerisch-franz?sische Kooperationen in Lehre und Forschung, Frist: j?hrlich 15. April und 15. November

Ausschreibung - Bayerisch-franz?sische Kooperationen in Lehre und Forschung

BayFrance wurde 1998 als gemeinsame Einrichtung der Technischen Universit?t München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universit?t München (LMU) gegründet und fungiert als regionale Schnittstelle für die deutsch-franz?sische Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Finanziell wird BayFrance durch das Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (BStMWFK) sowie durch das franz?sische Au?enministerium getragen.

Profil des Programms

Gegenstand der F?rderung sind wissenschaftliche Projekte, die von beiden Partnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Die Ausschreibung richtet sich an alle Disziplinen und ist themenoffen.

Das Programm unterstützt insbesondere folgende Projekte:

  • Gemeinsame Forschungsvorhaben zweier (oder mehrerer) Lehrstühle,
  • Konzeption gemeinsamer Lehrveranstaltungen,
  • Seminare zweier Forschungsgruppen oder Lehrstühle,
  • Koordinationstreffen, Projekte binationaler Studentengruppen.

Die Unterstützung der Projekte dient dem Anschub, der Entwicklung und dem Ausbau einer tragf?higen und dauerhaften Forschungszusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen.

Die F?rderung beinhaltet Mobilit?tsbeihilfen für die Projektleiter, sowie Mobilit?tsbeihilfen für Post-Docs und Doktoranden. Dies gilt sowohl für Aufenthalte der franz?sischen Partner in Bayern als auch für Aufenthalte in Frankreich.

Antragsteller

Antragsberechtigt sind Hochschullehrer bayerischer und franz?sischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Antragsverfahren

Die Projekttr?ger bewerben sich mit einer gemeinsamen, detaillierten Projektbeschreibung. Es wird empfohlen hierfür das entsprechende Formular zu benutzen, das sich auf der Internetseite der BayFrance befindet. Alle zul?ssigen Projekte werden durch den Vorstand der BayFrance bzw. extern begutachtet.

F?rderkriterien

Die Auswahl der Projekte erfolgt unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

  • Wissenschaftliche Exzellenz und Realisierbarkeit des Projektes;
  • Erfolgsaussichten für eine tragf?hige, nachhaltige Kooperation;
  • Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlern.

Auswahlverfahren

Alle zul?ssigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ begutachtet. Projekte deren F?rderumfang 5.000,-- übersteigen, durchlaufen zus?tzlich eine externe Evaluierung.

Haushaltsvorbehalt

Die F?rderleistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass dem BFHZ ausreichende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

Pflicht zur Erstellung eines Verwendungsnachweises

Die Projekttr?ger trifft die Verpflichtung nach Projektabschluss einen Verwendungsnachweis, bestehend aus einem Sachbericht und einem zahlenm??igen Nachweis zu erstellen. Entsprechende Informationen und ein Formular befindet sich auf der Internetseite BayFrance (?Download").

Einreichung

Die Antragstellung erfolgt online vor dem jeweiligen Ausschreibungsschluss (in der Regel der 15. April und 15. November eines jeden Jahres).

Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft - Frist: j?hrlich zum 31. Dezember

Ideen entwickeln – Initiative ergreifen – Zukunft gestalten

Das Roman Herzog Institut zeichnet mit dem Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft Nachwuchswissenschaftler aus, die sich in ihren Dissertationen oder Habilitationen mit der Zukunftsf?higkeit der Sozialen Marktwirtschaft und damit mit den zentralen ordnungspolitischen Fragestellungen des 21. Jahrhunderts auseinandersetzen.

Der Preis wird j?hrlich vergeben und ist mit einem Preisgeld von insgesamt 35.000 Euro dotiert.

Zielsetzung des Forschungspreises

Es ist das Anliegen des RHI den ethischen Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft wieder zu mehr Geltung zu verhelfen, die nicht allein auf Wettbewerb und Gewinnmaximierung basieren, sondern auch auf Solidarit?t und gemeinwohlverpflichteter Verantwortlichkeit. Der Preis soll dazu beitragen Forscher und Vordenker, die diesen Themenkomplex wissenschaftlich bearbeiten und exzellent allgemeinverst?ndlich aufbereiten, in ihrer Arbeit zu unterstützen.
 

Teilnahme Forschungspreis

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann beteiligen Sie sich und reichen Sie Ihre Dissertation oder Habilitation bei uns ein. Einsendeschluss ist der 31. Dezember eines jeden Jahres.

Detaillierte Informationen zum Bewerbungsverfahren finden sich auf den folgenden Internetseiten:

http://www.romanherzoginstitut.de/forschungspreis/forschungspreis/

BMBF: F?rderung der Kooperation mit Zentralasien, Antr?ge laufend

F?rderm?glichkeiten im Rahmen der EU-Zentralasienstrategie und der Zielsetzung der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung:

Ziel der F?rderma?nahme sind die Exploration und Anbahnung von Kooperationen im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung und die F?rderung der wissenschaftlichen und technischen Zusammenarbeit mit L?ndern Zentralasiens, des Südkaukasus, sowie mit Moldau und Belarus.


Was wird gef?rdert?

  • Ma?nahmen zur Exploration und Anbahnung projektbezogener oder institutioneller Kooperationen
  • Thematische Schwerpunkte:
    • Umwelt, Nachhaltigkeit
    • Geotechnologie
    • Gesundheitswissenschaften
  • Projektanbahnung: Ma?nahmen zur Konzeption und Planung von Projekten und Kooperationen, deren F?rderung unter einem BMBF-Fachprogramm oder einem Programm der EU beantragt werden soll

Wer wird gef?rdert?

  • im Verbund mit Einrichtungen aus Zentralasien, dem Südkaukasus, Moldau und Belarus deutsche Hochschulen, forschungsaktive Kliniken, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland
  • Antr?ge mit Beteiligung von KMUs werden bei gleicher Qualit?t bevorzugt

Wie wird gef?rdert?

  • Ausgaben für Anbahnungsreisen, den projektbezogenen wissenschaftlichen Austausch, Expertentreffen und thematische Projektplanungsworkshops
  • in begründeten Einzelf?llen:
    • Veranstaltungskosten
    • Sachmittel
    • Personalkosten
  • Gew?hrung als nicht rückzahlbare Zuschüsse in H?he von bis zu 25 000 Euro / Projekt

Antragstellung:

  • einstufiges F?rderverfahren
  • Erstellung von f?rmlichen F?rderantr?gen mit elektronischem webbasiertem Antragssystem "ewa"
  • zus?tzliche im elektronischen Antragssystem fertig gestellte endgültige Version mit Unterschriften der deutschen und ausl?ndische Partner per Post an das Internationale Büro des BMBF (IB)

Antr?ge werden laufend entgegengenommen und bearbeitet.

Fachliche Information und Beratung:

Internationales Büro des BMBF
beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)
Heinrich-Konen-Stra?e 1
53227 Bonn
Internet: http://www.internationales-buero.de

VW-Stiftung: F?rderangebot für geflohene Wissenschaftler(innen) - Antragstellung nach pers?nlicher Rücksprache

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • F?rderart: eigene Stelle oder Stipendium
  • bis zu 2 bzw. 3 Jahre (je nach F?rderangebot)
  • Forschende, die von der Stiftung gef?rdert werden/wurden und die geflohene Wissenschaftler(innen) in ihren Forschungskontext einbinden m?chten
  • Voraussetzungen: Antragsteller(in) wird aktuell oder wurde in den vergangenen 10 Jahren im Rahmen einer Projekt- oder Personenf?rderung von der Stiftung gef?rdert; Anbindung an eine Forschungsinstitution in Deutschland
  • Zusatzleistungen: besondere familienbezogene Leistungen
  • Antragstellung nach pers?nlicher Rücksprache

 

Alle aktuellen Ausschreibungen k?nnen im externer Link folgtFunding & Tenders Portal der EU eingesehen werden.

Weitere Informationen finden Sie auf unseren Seiten zur europ?ischen Forschungsf?rderung.