1. Gesundheitstag für Besch?ftigte

Bewegung und psychische Gesundheit

Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten sich in der Feldkirchenstra?e eingefunden, um sich beim ersten Gesundheitstag über das Thema "Bewegung und psychische Gesundheit" zu informieren und Anregungen zu holen. Auch das gesunde leibliche Wohl kam nicht zu kurz.

"Uff, geschafft". Maria Steger, Leiterin der Projektgruppe "Audit Familiengerechte Hochschule", und ihr Team hatten bis zuletzt Hand angelegt, um beim Aufbau der Infost?nde im Foyer und der Getr?nkeausgabe des Studentenwerks Würzburg zu helfen, die Vortragenden zu begrü?en und erste Fragen interessierter Besucher zu beantworten. "Familienfreundlichkeit hei?t auch, familienfreundliche und damit gesundheitsf?rdernde Strukturen am Arbeitsplatz zu schaffen", erkl?rte Maria Steger das Engagement der Projektgruppe, die den ersten Gesundheitstag für Besch?ftigte der Universit?t Bamberg am 27. Juni organisiert und durchgeführt hat. Pünktlich um 13 Uhr waren alle Vorbereitungen abgeschlossen und die Veranstaltung konnte beginnen.

Das vielf?ltige Programm umfasste dabei nicht nur Fachvortr?ge, sondern hatte es sich auch zum Ziel gesetzt, das Thema des Tages "Bewegung und psychische Gesundheit" behutsam und vertr?glich in die Tat umzusetzen. So regte der PausenExpress mit kleinen Lockerungsübungen zum Mitmachen an, und im Foyer der Feldkirchenstra?e 21 hielten Aktionen der Krankenkassen die Besucher des Gesundheitstages in Schwung. Am Stand der AOK Bayern konnte jeder sein "Müsli radeln", w?hrend man bei der Techniker Krankenkasse aktiv lernen konnte, wie "heimliche Bürogymnastik" den Arbeitsalltag erleichtert. Die Barmer GEK hingegen bot Gelegenheit zur K?rperfettmessung. Daraus ergibt sich die Zusammensetzung des K?rpergewichts aus Fett- und Muskelgewebe und der individuelle Body Mass Index (BMI).

Jeden Tag ein paar Schritte laufen

Kanzlerin Dr. Dagmar Steuer-Flieser betonte den Stellenwert, den das Thema Gesundheit an der Universit?t Bamberg einnimmt:"Mit den steigenden Herausforderungen für den Arbeitsalltag aktiv umzugehen, Bew?ltigungsm?glichkeiten zu verbessern und gesundheitliche Belastungen zu reduzieren, ist eine wichtige Aufgabe der Universit?tsleitung aber auch der Besch?ftigten selbst". Der Gesundheitstag diene dazu, neben wichtigen Informationen und interessanten Vortr?gen auch praktische Unterstützung und hilfreiche Ideen zu liefern.

Einen ersten theoretischen Einblick in das Thema gab der Psychologe Prof. Dr. J?rg Wolstein. In seinem ersten Vortrag "Bewegung am Arbeitsplatz: ist das albern?" erkl?rte er, wie wichtig es ist, Bewegung in den (Büro-)Alltag zu integrieren. Treppen gehen statt Aufzug fahren, kleine ?bungen zwischendurch und jeden Tag ein paar Schritte laufen br?chten prozentual zum Aufwand einen hohen gesundheitlichen Gewinn. K?rperliche Bet?tigung trage zudem zur Erhaltung der psychischen Gesundheit und der geistigen Leistungsf?higkeit bei.

Mensen bieten bald "Vital-Essen" an

In einem zweiten Vortrag zur "M?nnergesundheit" zeigte Wolstein, wie unterschiedlich Frauen und M?nner mit dem Thema Gesundheit umgehen. "Was von allein kommt, wird auch von allein gehen", so das Motto vieler M?nner, wenn es um ihre Gesundheit geht. Frauen seien hingegen vorsichtiger und im Allgmeinen besser informiert. Betriebsarzt Dr. Peter Landend?rfer stellte nicht nur sich und seine Aufgaben vor, sondern bot auch praktische Hilfestellungen an. So k?nnten Besch?ftigte jederzeit in seine w?chentlichen Sprechstunden kommen. Nach Terminvereinbarung überprüfe er auch gerne die Ergonomie am Arbeitsplatz vor Ort.

Für ein gesundes P?uschen zwischen den praktischen ?bungen und Vortr?gen sorgte das Studentenwerk Würzburg, das den Besucherinnen und Besuchern kostenlos "gesunde" Getr?nke wie Mineralwasser und Tee anbot und au?erdem eine gute Nachricht mitbrachte: In naher Zukunft soll in allen Bamberger Mensen ein "Mensa-Vital-Essen" eingeführt werden.

Gesundheitstag und Vital-Essen sind aber nur zwei Bausteine eines "gesunden" Ma?nahmenpakets, das in den n?chsten Monaten sukzessive auf die Beine gestellt werden und das Thema Gesundheit langfristig und nachhaltig im universit?ren Arbeitsalltag verankern soll, wie Dr. Dagmar Steuer-Flieser verriet:"Dieser Gesundheitstag soll ein Anfang sein auf dem Weg zu einem betrieblichen Gesundheitsmanagement".

Der Bamberger Katalog (Universit?tsbibliothek)

  • UnivIS 
  • Uni-Webmail